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Stichwörter C
CAN, Crash-Sensor, Code, Common-Rail, Check-Control
Oberbegriff für einen Datenaustausch über einen Datenbus (Datensammelleitung) der die Verbindung zwischen allen Steuergeräten und den angeschlossenen Sensoren/ Aktoren ermöglicht.
Die Übertragung erfolgt nach bestimmten Regeln (Protokoll) die eine Verfälschung der Informationen verhindern sollen. So können Fehler erkannt und gegebenenfalls beseitigt werden.Detaillierte Angaben siehe Stichwörter (CAN).
Als Code wird die verschlüsselte Übertragung einer Nachricht bezeichnet.
Im Bereich der Zugangs- und Fahrberechtigungssysteme werden Festcode, Wechselcode, Rollcode, Hashcode verwendet.
Ein Speichereinspritzsystem bei dem der unter hohem Druck stehende Kraftstoff im Verteilerrohr (Rail) eine Versorgung der Injektoren ohne Druckschwankungen ermöglicht.
Das entscheidende ist hier die elektronische Steuerung des Systems.Die Steuerung des Druckes übernimmt das Druckregelventil (hier an der Hochdruckpumpe sonst direkt am Rail). Es wird durch das Steuergerät getaktet und variiert der Hochdruck zwischen ~400bar und ~1600bar. Zusammen mit der Ansteuerzeit der Injektoren, nur die legt die Öffnungszeit fest, wird so die Einspritzmenge dem Bedarf angepasst. Die Daten der anderen Sensoren ermöglichen, vergleichbar mit der Multipoint-Benzineinspritzung, die den Betriebsbedingungen entsprechende Korrektur der Kraftstoffmenge.
Check-Control überprüft den Zustand bestimmter Fahrzeugfunktionen und –komponenten, wie z.B. Bremsanlage,
Lichtanlage, Flüssigkeitsstände, Serviceintervalle... Zur Kontrolle der Ausgabe werden nach dem Einschalten der Zündung alle Anzeigen kurz angesteuert. Ist der jeweilige Zweig fehlerfrei verlischt die Leuchte, die Kontrollfunktion läuft aber im Hintergrund weiter.
Funktionsstörungen und erforderliche Servicemaßnahmen werden durch Kontrollleuchten oder im Display angezeigt. Diese Anzeigen sind je nach Priorität in rote und gelbe Symbole eingeteilt. Die roten Symbole zeigen eine Gefährdung an, während die gelben eine Warnung darstellen.
Sprachhinweise unterstützen häufig diese Funktion.
- Im einfachsten Fall nutzt man den Stromfluss des Verbrauchers um an einem Messwiderstand einen Spannungsabfall zu erzeugen. Fällt dieser bei z.B. betätigter Bremse weg, steuert der OPV durch und die Kontrolle leuchtet auf.
- Eine zweite Möglichkeit ist das Einspeisen eines definierten Stromes durch die Kontrolleinheit. So können Unterbrechungen oder Kurzschlüsse erkannt und angezeigt werden.
- Bei vorhandener Fahrzeugvernetzung wird nicht ein Kontrollbaustein alle Schaltungszweige überprüfen sondern jedes Steuerteil ist für seinen Verbraucher zuständig. Ein auftretender Fehler wird dann auf den Bus gelegt und kann so u.a. vom Kombi angezeigt werden.
Heute geht man davon aus, dass nur bei schwerwiegenden Fehlern eine Anzeige erfolgt und das an einer zentralen Stelle im Kombi (ein Display ermöglicht es).